Gemüsebrühe aus Resten

In meinem Gefrierschrank steht eine Schüssel. Darin sammle ich Gemüsereste wie zum Beispiel die Strünke von Kohl, Enden von Karotten, Stängel von Kräutern und was sonst noch so beim Schnippeln abfällt.

Dass sich das Sammeln lohnt, beweist das nachfolgende Rezept. Diese Gemüsereste eignen sich zum Herstellen von Gemüsebrühe. Die jedes Mal anders schmeckt.

Gemüsebrühe

Schmeckt jedes mal anders: Die Gemüsebrühe aus Resten. Für die rote Farbe ist Rote Beete verantwortlich. Bei dem Grünzeug handelt es sich um Vietnamesischen Koriander – ein nicht mit dem Echten Koriander verwandtes Knöterichgewächs.

Zutaten (ergibt 750 ml)
  1. Gemüsereste (2 kg)
  2. Wasser (2,5 l)
  3. Zwiebeln (2 St.)
  4. Knoblauchzehen (2 St.)
  5. Öl zum Anschwitzen
  6. Lorbeerblätter (2), Kreuzkümmelsamen (1 Prise), Wacholderbeeren (3)

Zubereitung

Die Zwiebeln schneiden, die Knoblauchzehen schälen und gemeinsam in Öl anschwitzen, bis sich auf dem Topfboden ein brauner Satz bildet.

Jetzt kommt das gefrorene Gemüse in den Topf und wird mit dem Wasser abgelöscht.

Anschließend darf die Brühe für ungefähr 2 Stunden bei mittlerer Hitze und halb geöffnetem Topf köcheln.

Dann kann sie durch ein Sieb abgegossen werden.

Die Gemüsebrühe hält sich im Kühlschrank ungefähr eine Woche. Wer sie länger lagern möchte, reduziert sie ein, wie hier beschrieben.

Gemüsereste

Gefrorene Gemüsereste: Zu sehen sind Knollensellerie-, Steckrüben-, Frühlingszwiebel- und Karotten-Stücke.

Tipp

Wie man gekörnte Gemüsebrühe selbst herstellen kann, wird in diesem Blog anschaulich erklärt. Auf dem es noch weitere spannende Rezepte zu entdecken gibt.